Mitbewohner:innen
gesucht


Mitbewohner:innen
gesucht
Wir schaffen einen Ort für selbstverantwortetes, selbstorganisiertes und selbstbestimmtes Wohnen – in einer besonderen Wohnmöglichkeit am Dolzer Teich 8 in Detmold – gemeinsam mit Ihnen und weiteren sieben potenziellen Mieter:innen.
Wir schaffen einen Ort für selbstverantwortetes, selbstorganisiertes und selbstbestimmtes Wohnen – in einer besonderen Wohnmöglichkeit am Dolzer Teich 8 gemeinsam mit sieben weiteren Bewohner:innen.
Menschen im Alter von 20 bis 75 Jahren, die mit einer neurologischen
oder onkologischen Erkrankung leben, zum Beispiel:
Ein barrierefreies Wohnumfeld, das individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist
Begegnung, Gemeinschaft und Austausch – genau so, wie Sie es sich wünschen
Raum für Selbstbestimmung und Eigenverantwortung
Die Möglichkeit, Ihre benötigte Unterstützung selbst zu organisieren
Begleitung bei organisatorischen Fragen, wenn Bedarf besteht
Unser Ziel ist es, ein wertschätzendes und unterstützendes Miteinander zu schaffen, in dem jede Person ihren eigenen Lebensweg selbstbestimmt gestalten kann.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht per E-Mail.
bunse@juengerewohnpflege.de
oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Das neue Projekt
Jüngere Wohn-Pflege
[Text: Lippische Landeszeitung] Der Verein für Jüngere Wohnpflege freut sich, dass es nach vielen Jahren endlich eine selbst verwaltete Wohngruppe für jüngere Menschen geben wird. „Darauf warten wir schon sehr lange“, erklärt Vorsitzende Gabriele Bunse. Umgebaut wird ein Gebäude auf dem Areal der Wohneinrichtung am Dolzer Teich. Bezogen werden soll es ungefähr ab September.

„Seit unserer Gründung im Jahr 2008 arbeiten wir an vielen großen und kleineren Projekten, die erkrankten Menschen zwischen 20 und 70 Jahren ein selbstbestimmtes, wertschätzendes, ihren Potenzialen und Kompetenzen entsprechendes Leben ermöglichen“, schildert Gabriele Bunse. Der Verein betreut Menschen jüngeren Alters, die plötzlich pflegebedürftig geworden sind, seit vielen Jahren mit ambulanten Hilfen und unterstützt – neben der St. Elisabeth-Stiftung und privaten Helfern – auch künftig die neu entstehende Wohngruppe. Eine solche gab es früher schon einmal.
„Neben dem erfolgreich installierten ersten Wohnprojekt engagieren wir uns ehrenamtlich auf vielfache Weise für einen Personenkreis, der bis heute noch wenig Lobby hat. Dazu gehören nicht nur die kompetente Beratung erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen sowie die Vernetzung von Angeboten, Anlaufstellen und Ansprechpartnern, sondern insbesondere die praktische Unterstützung“, erklärt der Verein. Vorsitzende Gabriele Bunse schildert dazu: „Das Alter der Betroffenen liegt zwischen 20 und 75 Jahre. Wir haben das Alter nach oben korrigiert, da es Erkrankungen gibt, die erst später auftreten und dieser Personenkreis kognitiv absolut fit ist. Die Erkrankungen treffen alle den neurologischen und onkologischen Formenkreis, es sind keine psychiatrischen Erkrankungen.“
Das am Dolzer Teich entstehende Projekt ist seit Jahren ein Anliegen des Vereins, um idealen Wohn- und Lebensraum zu ermöglichen. Unterstützung gibt es hierzu von der Elisabeth Stiftung und, laut Gabriele Bunse, auch von Architekt Klaus Sander, der zugleich als Vermieter auftrete. Im Gebäude, das aktuell hergerichtet werde, entstünden freundliche Einzelzimmer mit Terrasse oder kleinem Balkon, die den Blick in die Natur und die Teilhabe am Wechsel der Jahreszeiten auch für die Menschen, die ihr Bett nicht mehr verlassen können, ermöglichten. Das Gebäude erhalte vier Räume mit einer Größe von jeweils 49 Quadratmetern sowie vier weitere Räume mit einer Größe von 24 Quadratmetern. Wohnen können darin – je nach Größe, auch bis zu zwei Personen, so Bunse. Es werde weitere diverse Annehmlichkeiten geben, auch einen Gemeinschaftsraum mit Küche und eine Terrasse.


Das erste vom Verein installierte
Projekt Jüngere Wohn-Pflege
Nach langen Verhandlungen mit dem Haus Hoheneichen und dem damaligen Geschäftsführer des KLD, konnten drei Handicap People in frei gewordene Zimmer einziehen. Das war noch ein Leben zwischen den älteren Menschen. Die langen Verhandlungen gingen weiter und der Verein hat es geschafft, dass der gesamte Souterrain-Bereich für jüngere chronisch erkrankte Menschen zur Verfügung gestellt wurde. Ein Erfolg!!!
Lange Jahre wurde der Bedarf an Wohnraum für jüngere Handicap-People mir einer chronischen Erkrankung angezweifelt. Wir haben das Gegenteil davon nachweisen können. Jetzt leben im Souterrain-Bereich des Hauses Hoheneichen viele jüngere erkrankte Menschen. Dieses Engagement des Vereins musste sehr viel Gegenwind, weniger erfreuliche Dialoge und heftige Erschütterungen ertragen. Nicht alle Menschen waren uns wohlgesonnen. Wir haben uns Unterstützung gesucht, die uns auf unserem Weg begleiten. Wir haben Sie/sie gefunden, diese Menschen. Danke!!!!
Um sich für ein individuelleres Projekt einsetzen zu können, war die Verabschiedung nach vielen Jahren vom Haus Hoheneichen unumgänglich. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Das Gespräch mit Herrn Dr. Maelzer und weiteren Entscheidungsträgern im Landtag in Düsseldorf, waren für uns eine Entscheidungshilfe. O-Ton: „Solange der Verein unter dem Dach eines Seniorenzentrums agiert (SGB XI), sind keine Refinanzierungen (z.B. Personal, Auto, Hilfsmittel) möglich. Geführte Gespräche mit dem LWL in Münster haben das bestätigt.
Corona hat die Arbeit wie bei vielen Vereinen nicht leicht gemacht. Die Eröffnung und die Einweihungsfeier des KOMM+PAKT TOOL am Wallgraben im Haus St. Bonifatius, konnte nicht stattfinden. Keine Veranstaltungen und keine Mitgliederversammlungen.
Wir waren weiter aktiv, unbemerkt für die Öffentlichkeit.
Jetzt geht es wieder los!!!!. Sie werden uns bemerken!!!
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